Der Sonnenwagen von Trundholm, dänisch Solvognen, ist eine Skulptur aus der älteren Nordischen Bronzezeit (um 1400 v. Chr.) Nordeuropas.
Das Original gehört zum Bestand des Dänischen Nationalmuseums in Kopenhagen.
Das Motiv des Sonnenwagens ist auch aus der griechisch/römischen, der chinesischen und der keltischen Mythologie bekannt.

Zeichnung: H. Müller-Karpe, Handbuch der Vorgeschichte IV (München 1980).
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Kulturgutschutz

 

Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Kulturgutschutzgesetzes

Der Deutsche Verband für Archäologie e.V. begrüßt in einer Stellungnahme, dass mit einem Referentenentwurf die dringend notwendige Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes angegangen werden soll und bezieht Position zu diesem Referentenentwurf.

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Autor: Deutscher Verband für Archäologie e.V., letzte Änderung am 08.10.2015

 

Erste Stellungnahme zur Novellierung des Kulturgutschutzes in Deutschland

Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD gibt es eine getroffene Vereinbarung, ein für den Kulturgutschutz kohärentes Gesetz zu schaffen, um „sowohl illegal ausgeführtes Kulturgut anderer Staaten effektiv an diese zurückzugeben als auch deutsches Kulturgut besser vor Abwanderung ins Ausland zu schützen“.

Der Deutsche Verband für Archäologie e.V. bezieht dazu Stellung.

Anmerkung: Stellungnahme vom 28.08.2014

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Autor: Deutscher Verband für Archäologie e.V., letzte Änderung am 23.08.2015

 

Zweite Stellungnahme zur Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes

Der DVA hat unter tatkräftiger Mitwirkung seiner Mitgliederverbände eine neue Stellungnahme zum geplanten Kulturgutschutzgesetz verfasst.

Der DVA hofft mit dieser Stellungnahme den Entwurf der Gesetzesnovellierung des BKM unterstützen zu können und bittet um eine weite Verbreitung der Stellungnahme.

Anmerkung: Stellungnahme vom 12.08.2015

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Autor: Deutscher Verband für Archäologie e.V., letzte Änderung am 23.08.2015

 

Stellungnahme zum Erhalt der Kulturlandschaft Latmos in der Türkei

Der Deutsche Verband für Archäologie e.V. hat im Zuge der laufenden Petition zur Erhaltung der Kulturlandschaft in Latmos (Türkei) eine Stellungnahme verfasst, in der er noch einmal den Schutz und den Erhalt dieser einmaligen Kulturlandschaft betont und fordert.

Informationen zu den Felsbildern von Latmos

Die Petition

Anmerkung: Stellungnahme vom 20.03.2014

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Autor: Deutscher Verband für Archäologie e.V., letzte Änderung am 23.08.2015

 

Das Goldbergwerk von Sakdrisi in Georgien in Gefahr

Im Sommer 2003 bewilligte die Volkswagen-Stiftung dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum eine Förderung des Projekts „Auf- und Ausbau interdisziplinärer Konzepte in Forschung und Lehre im Bereich der Montanarchäologie und Archäometallurgie in Georgien“, das gemeinsam mit dem Georgischen Nationalmuseum, Otar Lordkipanidze Zentrum für Archäologie durchgeführt wurde. Bereits 2004 entdeckten die georgischen und deutschen Forscher bei einer Lehrausgrabung in Georgien ein frühbronzezeitliches Goldbergwerk bei Sakdrisi aus der Zeit von 3.000 vor Christus. Es ist ein sensationeller Befund, da es sich um das älteste bekannte Goldbergwerk handelt. Die archäologischen Arbeiten wurden an der Oberfläche als auch unter Tage durchgeführt, Tausende Funde geborgen, Materialien in Bochum mit dem Elektronenmikroskop auf Struktur und Zusammensetzung analysiert und dabei ein hoher Goldgehalt nachgewiesen. Die Verwendung von Steinschlägeln legt ein hohes Alter dar, was durch 5000 Jahre Holzkohlefunde bestätigt wurde. Aufgrund seiner Bedeutung wurde Sakdrisi 2006 in die Liste von Denkmälern des georgischen Kulturerbes eingetragen. Nach einer Verordnung des georgischen Präsidenten wurde ihm ein Statut als nationales Denkmal verliehen.

Unweit der Fundstelle wird seit 1975 durch die JSC RMG Copper kommerzieller Abbau von Metallen betrieben. Diese soll auf das prähistorische Goldbergwerk von Sakdrisi ausgedehnt werden. Die Minengesellschaft beauftragte den „Klub Tazari“, unter Einbindung georgischer Archäologen, mit einer Analyse und Stellungnahme zu den wissenschaftlichen Ergebnissen. Diese unbegründeten Zweifel an dem deutsch-georgischen Forschungsprojekt wurden dem georgischen Kulturministerium übergeben, um den Denkmalstatus des Bergwerks von Sakdrisi aufzuheben  und das Areal zur kommerziellen Ausbeutung freizugeben. Der DVA bezieht zu der Gefährdung eines Denkmals von internationalem Rang in Briefen an die verantwortlichen georgischen Ministerien Position.

Weiterführender Link:

http://www.petitions24.com/sakdrisi

Anmerkung: Stellungnahme vom 16.08.2013

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Autor: Dr. Manfred Nawroth, letzte Änderung am 23.08.2015

 

 

Erhalt von archäologischen Einrichtungen

 

Stellungnahme zum angedachten Rückzug des Landes Niedersachsen aus dem archäologischen Forschungsprojekt Schöninger Speere

Der Deutsche Verband für Archäologie e.V. hat mit Besorgnis zur Kenntnis genommen, dass Niedersachsen Planungen aufgenommen hat, sich aus Forschungsprojekten zur paläolithischen Fundstelle von Schöningen zurückzuziehen und die Fördergelder des Landes ausschließlich der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung zukommen zu lassen...

 

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Autor: Deutscher Verband für Archäologie e.V., letzte Änderung am 03.01.2017

 

Stellungnahme zur weiteren Entwicklung des Archäologischen Museums der Stadt Frankfurt am Main

Die Stadt Frankfurt plant, das Archäologische Museum Frankfurt in seiner selbständigen Form aufzulösen und die Sammlungen und das Personal gemeinsam mit dem Stadtarchiv in ein historisches Museum einzugliedern.

Es steht zu befürchten, dass die museale Archäologie in Frankfurt damit zukünftig nicht nur auf eine eigene Leitung verzichten müsste, sondern, im Rahmen weiteren Stellenabbaus, seine bisherigen Aufgaben in genanntem Umfang nicht mehr ansatzweise erfüllen könnte.

Der DVA tritt dafür ein, das Archäologische Museum Frankfurt in seiner bisherigen Form zu erhalten, damit dies auch zukünftig als selbständige Einrichtung seine wichtige Funktion in den Bereichen Kulturerhalt, Bildung, Vermittlung und Forschung wahrnehmen kann.

Archäologisches Museum Frankfurt am Main

Anmerkung: Stellungnahme vom 26.05.2014

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Autor: Christoph Jahn, letzte Änderung am 23.08.2015

 

Stellungnahme zur geplanten Schließung des Instituts für Klasssische Archäologie in Leipzig

Am 21. Januar 2014 verkündete die Universität Leipzig den Beschluss des Rektoratskollegiums zur Schließung des Instituts für Klassische Archäologie.

Der DVA nahm die Kürzungen mit großer Besorgnis zur Kenntnis und spricht sich für den Erhalt des Lehrstuhls der Klassischen Archäologie in Leipzig aus.

 

Zwei Institute weniger: Universität Leipzig setzt Vorgaben zum Stellenabbau um, eine Pressemitteilung der Universität Leipzig vom 21.01.2014

http://www.zv.uni-leipzig.de/service/presse/nachrichten.html?ifab_modus=detail&ifab_id=5341

Über die aktuellen Ereignisse in Leipzig informiert der FSR Archäologie Leipzig in einem Blog:

http://ausgraben.wordpress.com/2014/01/30/offizielle-pressemitteilung-des-fsr-archaologie-leipzig/

Bitte unterstützen Sie auch die Petition des Deutschen Archäologen-Verbandes e.V.:

http://www.change.org/de/Petitionen/prof-dr-dr-sabine-von-schorlemer-erhalt-des-instituts-f%C3%BCr-klassische-arch%C3%A4ologie-und-des-antikenmuseums-der-universit%C3%A4t-leipzig

Anmerkung: Stellungnahme vom 12.02.2014

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Autor: Silke Krause, letzte Änderung am 23.08.2015

 

 

Archäologie und Recht

 

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Rechts der Umweltverträglichkeitsprüfung sowie den Entwurf einer Ersten Verordnung zur Änderung der Verordnung über das Genehmigungsverfahren - 9. BIMSchV

Der DVA bezieht zum Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Rechts der Umweltverträglichkeitsprüfung sowie den Entwurf einer Ersten Verordnung zur Änderung der Verordnung über das Genehmigungsverfahren - 9. BIMSchV Stellung.

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Autor: Deutscher Verband für Archäologie e.V. (DVA), letzte Änderung am 13.01.2017

 

Stellungnahme des Deutschen Verbands für Archäologie e.V. zum Gesetzesentwurf für ein Hessisches Denkmalschutzgesetz HDSchG

Der DVA bezieht Stellung zum Gesetzesentwurf für die Novellierung des Hessischen Denkmalschutzgesetzes (HDSchG) und bringt einige Änderungsvorschläge ein.

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Autor: Deutscher Verband für Archäologie e.V., letzte Änderung am 01.01.1970

 

Leitbild Strukturreform Brandenburg – vorgeschlagene Änderungen im Bereich der Denkmalpflege

An dieser Stelle finden Sie Beiträge zu verschiedenen archäologischen Themenfeldern im In- und Ausland. Der Themenbereich wird zur Zeit neu aufgestellt und in Kürze ergänzt.

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Autor: Deutscher Verband für Archäologie e.V., letzte Änderung am 15.12.2015

 

Stellungnahme zum Entwurf der Neufassung des Denkmalschutzgesetzes in Schleswig-Holstein

Die Landesregierung von Schleswig-Holstein legte einen Entwurf zur Neufassung des Denkmalschutzgesetzes vor.

Dieser Entwurf beinhaltet wichtige Neuerungen für den Erhalt des kulturellen Erbes in Schleswig-Holstein.

Der DVA begrüßt diesen Gesetzesvorschlag.

Weitere Informationen:

DGUF begleitet die Novellierung des Denkmalschutzgesetzes in Schleswig-Holstein

Stellungnahme der DGUF zum neuen Gesetzesentwurf

Anmerkung: Stellungnahme vom 25.02.2015

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Autor: Silke Krause, letzte Änderung am 23.08.2015

 

Vorschlag der EU zur Änderung der Richtlinie zur Prüfung der Umweltverträglichkeit (UVP-Richtlinie 2011/92/EU) nach COM (2012) 628 final

Am 17. Februar 2012 ist eine neue Fassung der Richtlinie über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP-Richtlinie 2011/92/EU) in Kraft getreten. Diese „Kodifizierung“ ist Teil der laufenden Bemühungen zur Vereinfachung des ordnungspolitischen Umfelds der EU. Die UVP-Richtlinie und all ihre späteren Änderungen sollen zu einem einzigen transparenten und verständlichen Rechtsakt zusammengeführt werden, ohne die geltenden Vorschriften zu ändern. Die EU-Kommission hat unter COM (2012) 628 final einen Vorschlag zur Änderung der UVP-Richtlinie 2011/92/EU vorgelegt, der in hohem Maße die Arbeit der Archäologie und Denkmalpflege tangiert. Im Fall einer Umsetzung des Vorschlags wird die UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) zu einer „Kulturerbeverträglichkeitsprüfung“, die die Stellung des kulturellen Erbes stärken wird, so wie es im Übereinkommen des Europarates von Faro gefordert wurde. Allerdings bleibt im aktuellen Entwurf das Europäische Übereinkommen vom 16.1.1992 (Malta-Konvention) zum Schutz des archäologischen Erbes unberücksichtigt. Der DVA bezieht zum Vorschlag COM (2012) 628 final Stellung.
 

Anmerkung: Stellungnahme vom 18.12.2012

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Autor: Manfred Nawroth, letzte Änderung am 23.08.2015

 

EU-Richtlinie zur Weiterverwendung von Informationen (PSI-Richtlinie)

Der DVA hat zum Vorschlag der Europäischen Kommission vom 12. Dezember 2011  für eine Änderung der Richtlinie zur Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors Stellung genommen.

Die so genannte PSI-Richtlinie besteht seit 2003 und verlangt, dass Informationen des öffentlichen Sektors kostenlos zur Weiterverwertung durch Dritte, auch zur kommerziellen Weiterverwertung, in einer speziellen computerlesbaren Form bereitgehalten werden müssen. Bislang wurde die Richtlinie  z.B. für Daten zur Nutzung bei Wettervorhersagen oder Navigationssystemen angewandt. Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Novelle sieht nun vor, auch Museen, Archive und Bibliotheken mit einzubeziehen. Archäologische Institutionen sollen ihre Text- und Bildinformationen kostenlos zur gewerblichen Nutzung zur Verfügung zu stellen.

Neben offenen Urheberrechtsfragen greift die Novellierung auch grundlegend in die Refinanzierung archäologischer Institutionen durch Einnahmen ein. Der DVA unterstützt Initiativen, Informationen zum Zwecke der Wissenschaft und Bildung kostenlos bereit zu stellen, hat aber große Bedenken, dass die bereitgestellten Daten von der Wirtschaft zur Gewinnerzielung kostenlos benützt werden dürfen.

Bitte unterstützen Sie die Initiative des DVA zur geplanten Novellierung und leiten Sie gerne seine Stellungnahme dazu weiter

Link

Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2003/98/EG über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors

Position von ICOM-Deutschland zur geplanten EU-Novelle zur Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors (pdf.)

Anmerkung: Stellungnahme vom 10.01.2013

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Autor: Manfred Nawroth, letzte Änderung am 23.08.2015

 

 

Archäologie und Politik

 

Stellungnahme zur Ermordung von Khaled al-As’ad in Palmyra, Syrien

Am 18. August 2015 wurde der ehemalige Antikendirektor von Palmyra, Dr. Khaled al-As’ad, auf brutalste Weise von IS-Schergen in Palmyra ermordet.

Der Deutsche Verband für Archäologie e.V. nimmt dazu Stellung.

Anmerkung: Stellungnahme vom 20.08.2015

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Autor: Silke Krause, letzte Änderung am 23.08.2015

 

Protest gegen Verdienstorden für antisemitischen Archäologen Kornel Barkay

Ungarns rechtskonservative Regierung hat im März 2013 hohe staatliche Auszeichnungen an Personen vergeben, die für ihre antisemitischen und rechtsextremen Äußerungen bekannt sind. Der Fernsehmoderator Ferenc Szaniszlo erhielt zum Nationalfeiertag am 15. März den Tancsics-Preis, die höchste staatliche Ehrung für Journalisten. Er hatte antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet und die Minderheit der Roma als "Menschenaffen" diffamiert. Aus Protest gegen die Vergabe des Journalisten-Preises an Szaniszlo gaben mehr als zehn frühere Tancsics-Preisträger ihre Auszeichnung zurück, was Wirkung zeigte und seinerseits Szaniszlo zur Rückgabe des Preises bewog

Mit dem Verdienstorden ausgezeichnet wurde der Archäologe Kornel Bakay, der von Jesus Christus behauptet, er sei kein Jude, sondern ein Prinz aus dem, angeblich mit den Ungarn verwandten, altiranischen Volk der Parther gewesen. Außerdem unterstellt er den Juden, im Mittelalter Sklavenhandel organisiert zu haben. Der DVA bezieht hier Position und hat ein Schreiben an Zoltán Balog, Minister für Humanressourcen der Republik Ungarn, verfasst, in dem er gegen die Ordensverleihung protestiert.

Anmerkung: Stellungnahme vom 23.06.2013

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Autor: Manfred Nawroth, letzte Änderung am 23.08.2015

 

Angekündigte Kürzung der Landeszuschüsse für die Archäologie und Denkmalpflege in NRW

Das Land Nordhein-Westfalen hat für 2013 drastische Mittelkürzungen im Bereich Denkmalpflege vorgenommen, die 2014 weiter drastisch gekürzt werden sollen. Die Pläne des Landes gefährden die Strukturen und Rahmenbedingungen einer gut funktionierenden Denkmalpflege in einem Bundesland, das sich in den vergangenen Jahrzehnten einen guten Ruf im Denkmalschutz erworben hat.

Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V. ruft in einer Petition die Bevölkerung auf ihre Stimme gegen die geplanten Mittelkürzungen des Landes Nordrhein-Westfalen zu geben.

https://www.openpetition.de/petition/online/angekuendigte-streichung-der-landeszuschuesse-fuer-die-archaeologie-und-denkmalpflege-zuruecknehmen

Der DVA äußert seine Bedenken zum Sparkurs der Landesregierung in einem Schreiben an die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen.

Anmerkung: Stellungnahme vom 03.05.2013

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Autor: Manfred Nawroth, letzte Änderung am 23.08.2015

 

 

 

 

 

 

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