Der Sonnenwagen von Trundholm, dänisch Solvognen, ist eine Skulptur aus der älteren Nordischen Bronzezeit (um 1400 v. Chr.) Nordeuropas.
Das Original gehört zum Bestand des Dänischen Nationalmuseums in Kopenhagen.
Das Motiv des Sonnenwagens ist auch aus der griechisch/römischen, der chinesischen und der keltischen Mythologie bekannt.

Zeichnung: H. Müller-Karpe, Handbuch der Vorgeschichte IV (München 1980).
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Archäologische Forschungsprojekte

Nachfolgend haben wir Adressen archäologischer Institute, Museen und Einrichtungen für Sie aufgenommen.

Fachgebiet Förderung  

 

Vorderasiatische Archäologie
Prof. Dr. Jörg Klinger, Prof. Dr. Rainer Czichon

Oymaagac Nerik

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Aufgrund seiner Größe und verkehrsgeographischen Lage am Nordrand des von Kupfer- und Silberminen umgebenen Beckens von Vezirköprü nahe des Kızılırmak kommt dem Oymaağaç Höyük eine Schlüsselstellung in der Gebirgslandschaft der Mittleren Pontiden zu. Er ist mit großer Wahrscheinlichkeit mit dem Kultzentrum „Nerik“, dem Krönungsort der hethitischen Könige der Frühzeit, zu identifizieren, der ab dem Ende der Mittleren Bronzezeit ständig durch die Kaschkäer bedroht war.

Ziel des Projektes ist in der Kombination geistes- und naturwissenschaftlicher Methoden die Ursachen für die Entstehung eines zentralen Ortes an dieser Stelle (Umwelt- und Klimarekonstruktion), die Struktur der hethitischen Stadtanlage selbst sowie des umliegenden Siedlungssystems, die Veränderungen unter kaschkäischer Herrschaft und schließlich die Ursachen des Bedeutungsverlustes und der Verlagerung des zentralen Ortes in römischer Zeit in das südlich gelegene Neapolis/Vezirköprü zu klären. Von zentraler Bedeutung ist hierfür die Freilegung der 2500qm großen Tempelanlage auf der Hügelkuppe.

Links

www.nerik.de

 

gefördert durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Ur- und Frühgeschichte
Dr. Sabine Pabst

Die karpatenländischen Beziehungen italischer Kulturgruppen am Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit. – Soziale und historische Hintergründe

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Im Rahmen des von der DFG geförderten Forschungsvorhabens werden die Kulturbeziehungen zwischen der Apenninhalbinsel und dem Karpatenbecken während der Spätbronze- bis Früheisenzeit (14./13. – 10./9. Jh. v. Chr.) untersucht. Die in der Vergangenheit herausgestellten Gemeinsamkeiten im spätbronze- und früheisenzeitlichen Formengut beider Gebiete betreffen verschiedene Artefaktgruppen und Lebensbereiche. Während bisher vor allem Fragen der Herkunft und Ausbreitung einzelner Formen diskutiert wurden, ermöglicht die komplexe Behandlung des Gesamtphänomens in einer komparativen Studie auch weitergehende Aussagen zur Charakterisierung dieser Kulturbeziehungen. Innerhalb verschiedener Fundlandschaften mit konvergenten Formausprägungen gilt es, auf der Basis feintypologischer, chronologischer und typengeschichtlicher Untersuchungen den jeweils innovativen Kulturraum herauszuarbeiten. Die Typen- und Formenausbreitungen wie auch die Ausstattungskombinationen der Grab- und Depotfunde werden in einen überregionalen Vergleich einbezogen, um zu klären, welche Innovationen von den einzelnen Regionen ausgingen und in welchen Räumen sie wiederum rezipiert wurden. Letztlich ist zu untersuchen, ob die herausgestellten Beziehungen verschiedene Facetten eines komplexen Phänomens bilden oder ob es sich um mehrere Einzelphänomene unterschiedlichen Charakters handelt. Unter Einbeziehung antiker Schriftquellen zu den italischen Völkerschaften können dann auf neuer Forschungsgrundlage Aussagen zu den sozialen und historischen Hintergründen der Kulturbeziehungen getroffen werden.

Links

http://www.uni-marburg.de/fb06/vfg/forschung/karpatenlaendischebeziehungen

 

gefördert durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Ur- und Frühgeschichte
Prof. Dr. Michael Meyer, Markolf Brumlich M. A.

Eisenverhüttung in der vorrömischen Eisenzeit des nördlichen Mitteleuropas. Das Fallbeispiel des Teltow

Deutsche Forschungsgemeinschaft

http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/praehist/forschungsprojekte/Aktuelle_Forschungsprojekte/Eisenverhuettung/index.html

gefördert durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Klassische Archäologie
Prof. Dr. Marianne Bergmann, Universität Göttingen; Prof. Dr. Michael Heinzelmann, Universität Köln

Schedia - Alexandrias Hafenstadt am Kanopischen Nil

http://www.schedia.de/


Prof. Dr. John Baines (Oxford); PD Dr. Martina Ullmann (München); Prof. Dr. Friedhelm Hoffmann (München); Prof. Dr. Joachim Friedrich Quack (Heidelberg)

Online Egyptological Bibliography (OEB)

Mellon Foundation

http://oeb.griffith.ox.ac.uk/

gefördert durch: Mellon Foundation

Vorderasiatische Archäologie
Prof. Dr. Peter Pfälzner

Grabungsprojekt Qatna/Syrien

Deutsche Forschungsgemeinschaft

http://www.qatna.de/

gefördert durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Ur- und Frühgeschichte
Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim; Prof. Dr. Matthias Wemhoff

Forschungskontinuität und Kontinuitätsforschung. Siedlungsarchäologische Grundlagenforschung zur Eisenzeit im Baltikum

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

http://www.adwmainz.de/index.php?id=1525

gefördert durch: Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

Ur- und Frühgeschichte
Prof. Dr. Matthias Wemhoff

Das Baltikum im 9. bis 15. Jahrhundert n. Chr. Die Funde der Späteisenzeit, der Wikingerzeit und des Mittelalters aus dem ehemaligen Prussia-Museum Königsberg im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte

Deutsche Forschungsgemeinschaft

http://www.prussia-museum.eu/DFG.html

gefördert durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft

 

 

 

 

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