Der Sonnenwagen von Trundholm, dänisch Solvognen, ist eine Skulptur aus der älteren Nordischen Bronzezeit (um 1400 v. Chr.) Nordeuropas.
Das Original gehört zum Bestand des Dänischen Nationalmuseums in Kopenhagen.
Das Motiv des Sonnenwagens ist auch aus der griechisch/römischen, der chinesischen und der keltischen Mythologie bekannt.

Zeichnung: H. Müller-Karpe, Handbuch der Vorgeschichte IV (München 1980).
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Wahl 2017: Mitgliederversammlung des DVA und Vorstandswahlen

 

Der 9. Deutsche Archäologiekongress wird vom 3. bis 8. Juli 2017 vom West- und Süddeutschen Verband für Altertumsforschung (WSVA) für den DVA in Mainz  ausgerichtet. Das Schwerpunktthema des Kongresses lautet "Archäologie und Identität". Die diesjährige Mitgliederversammlung des DVA wird im Rahmen des Kongresses am 5. Juli 2017 in Mainz stattfinden.

Dem in der Satzung des DVA geregelten dreijährigen Turnus entsprechend stehen die Wahlen des/der Präsidenten/in und der vier Vizepräsidenten/innen in zwei separaten Wahlgängen für die Wahlperiode 2017-2020 an.

Mitglieder des DVA können sich um ein Amt bewerben bzw. durch Mitglieder dafür vorgeschlagen werden. Es ist wünschenswert, dass sich im Vorstand die Vielfalt der archäologischen Disziplinen in Deutschland widerspiegelt. Bei der Besetzung des Vorstands wird eine angemessene Berücksichtigung von Frauen angestrebt.

Der Erweiterte Vorstand des DVA hat auf seiner Vorstandssitzung am 4. Mai 2017 in Berlin den Beschluss gefasst, die Bewerbungsfrist für die Online-Kandidatur zu verlängern. Bewerbungen um das Amt des/r Präsidenten/in und die Ämter der Vizepräsidenten/innen können bis zum 28. Juni 2017 bei der Geschäftsstelle eingereicht werden. 

 

Kurzdarstellung der Kandidaten

 

Kandidaten für das Amt der Präsidentin / des Präsidenten

 

Prof. Dr. Alfried Wieczorek

Prof. Dr. Alfried Wieczorek © rem, Foto: Carolin Breckle

  • Geburtsjahr:  1954

  • Institution, Ort:  Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

  • Position/Tätigkeit:  Generaldirektor

  • Emailadresse:  alfried.wieczorek@rem-mannheim.eu

Ausbildung, Studium

  • Doppelstudium mit den Hauptfächern Vor- und Frühgeschichte (Promotion) und Evangelische Theologie (Kirchliches Examen) sowie den Nebenfächern Geschichte, Kunstgeschichte, Klassische Archäologie

Museumstätigkeit bzw. Berufserfahrung

  • Seit 2009 Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen

  • ab 1999 leitender Direktor Reiss-Museum und später Reiss-Engelhorn-Museen

  • Seit 1998 Honorarprofessur an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin für das Fach Museumskunde und Restaurierung

  • ab 1990 Leiter der Archäologischen Denkmalpflege, Leiter der Zentralabteilung AusstelIungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Museumspädagogik des Reiss-Museums Mannheim

  • 1986 – 1990 Wiss. Mitarbeiter/ Studienleiter, Ökumenisches Institut der Universität Heidelberg

  • 1985/86 Wiss. Mitarbeiter beim Deutschen Archäologischen Institut in Frankfurt 

Verbandstätigkeit/en etc. (respektive in DVA)

  • seit Okt. 2011 Vizepräsident des Deutschen Verbandes für Archäologie

  • seit Juni 2002 Vorsitzender des West- und Süddeutschen Verbandes für Altertumsforschung e. V.

  • 1999-2008 zunächst Vorstands-, dann seit 2009 Beiratsmitglied im Museumsverband Baden-Württemberg

  • 1993-2008 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der "Deutschen Verbände für Altertumsforschung"

 

 

Kandidaten für das Amt der Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten

 

Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim

Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim

  • Geburtsjahr: 1957

  • Institution, Ort: Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf; Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein

  • Position/Tätigkeit: Leitender Direktor der Stiftung; Leiter des Archäologischen Landesamtes; Gründungsdirektor des Zentrums für Baltische und Skandinavische Archäologie in der Stiftung Schloss Gottorf.

  • Emailadresse:  claus.carnap@schloss-gottorf.de 

Ausbildung, Studium

  • Studium der Vor- und Frühgeschichte, klassischen Archäologie, Ägyptologie und Anthropologie an der Philipps-Universität, Marburg

  • 1990 Promotion

  • 1997 Habilitation

Museumstätigkeit bzw. Berufserfahrung

  • ab Oktober 1997 Hochschuldozent am Vorgeschichtlichen Seminar der Philipps Universität Marburg

  • seit Oktober 1999 Direktor des Archäologischen Landesmuseums in Schleswig

  • Ordentlicher Professor am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

  • seit Februar 2004 Leiter des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein (Obere Landesbehörde)

  • seit September 2008 Gründungsdirektor des Zentrums für Baltische und Skandinavische Archäologie

  • seit Juni 2009 Leitender Direktor der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf.

Verbandstätigkeit/en etc. (respektive in DVA)

  • ab September 2002 Vorsitzender des Koordinierenden Ausschusses des Internationalen Sachsensymposions

  • seit 2004 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, seit 2011 stellv. Vorsitzender, seit 2015 Vorsitzender

  • 2004 – 2008 Adjungeret professor i forhistorisk arkæologi Aarhus Universitet

  • seit 2005 Mitglied des Präsidiums der Deutschen Verbände für Archäologie

  • ab 2008 Vorsitzender des Nordwestdeutschenverbandes für Altertumsforschung

Pläne und Perspektiven für die Arbeit im Vorstand des DVA

Als Vizepräsident des Verbandes möchte ich mich besonders für klare inhaltliche Perspektiven und die Neustrukturierung der Vorstandsarbeit einsetzen. Im Vordergrund sollte dabei das Ziel stehen, dem Verband ein größeres Gewicht in der öffentlichen Wahrnehmung zu geben, um so die übergeordneten Interessen der im Verband vertretenen Vereinigungen und Organisationen zielgerichtet in einen breiteren öffentlichen Diskurs einzubringen. Hier sehe ich erheblich Potentiale, die strategisch betrachtet und umgesetzt werden sollten. Es kann aber nicht darum gehen, den kleinsten gemeinsamen Nenner zwischen den Mitgliedern des Verbandes zu finden, sondern es muss unsere Aufgabe sein, für das Fach als Ganzes und seine unterschiedlichen Interessengruppen ein starkes Forum und Sprachrohr zu entwickeln. Dabei ist das Arbeitsfeld in der heterogenen "archäologischen Landschaft" mit Museen, Universitäten, Denkmalpflegen, privatwirtschaftlichen Komponenten und vielen anderen aufgespannt, was eine klare Ausrichtung nicht immer leicht werden lässt – so zumindest die Erfahrung der letzten Jahre. 

Der neue Gesamtvorstand des DVA sollte zunächst die Ziele der kommenden Wahlperiode definieren und so die Inhalte der zukünftigen Arbeitsfelder (z.B. Arbeitsabläufe und –schwerpunkte, Internetpräsenz, Perspektiven einer zukünftigen Finanzierung der Verbandsarbeit, Profilierung des Zeitschrift "Blickpunkt Archäologie" und weitere) sowie konkrete Arbeitsprogramme mit Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten festlegen. Hierfür wird es notwendig sein, sich in Workshops außerhalb der Vorstandssitzungen zu treffen und zu diskutieren. Denn erst wenn wir diese Richtung bestimmt und verabschiedet haben, werden wir klarerer Entscheidung zu konkreten Formaten (Archäologie-Kongress, Internetpräsenz u.a.) fällen können.

Ich bin mir sicher, dass es so gelingen wird, den Dachverband weiter zu einem gewichtigen Instrument zu entwickeln. Die Mitgliedschaft im Deutschen Kulturrat und die Gründung der Fachgruppen innerhalb des Verbandes sind erste Schritte. Ein breit wahrnehmbarer Lobbyverband ist der DVA aber noch nicht, er hat aber zweifellos das Potential, dies zu werden.

 

 

Prof. Dr. Markus Hilgert

Prof. Dr. Markus Hilgert

  • Geburtsjahr: 1969

  • Institution, Ort: Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Vorderasiatisches Museum im Pergamonmuseum

  • Position/Tätigkeit: Direktor  

  • Emailadresse: m.hilgert@smb.spk-berlin.de  

Ausbildung, Studium

  • 1990–1996: Studium der Fächer Altorientalistik, Vorderasiatische Archäologie, Semitistik und Vergleichende Religionswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg, der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Oriental Institute der University of Chicago

  • 1996: Magister Artium, Philipps-Universität Marburg

  • 1999: Promotion im Fach  Altorientalistik, Philipps-Universität Marburg

  • 2004: Habilitation an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Museumstätigkeit bzw. Berufserfahrung

  • 05/2015– Honorarprofessor an der Philipps-Universität Marburg

  • 09/2014– Honorarprofessor an der Universität Heidelberg

  • 03/2014– Direktor des Vorderasiatischen Museums im Pergamonmuseum, Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz

  • 02/2012–02/2014: Gründungsdirektor und Stellvertretender Geschäftsführender Direktor (seit 03/2014) des "Heidelberg Center for Cultural Heritage" an der Universität Heidelberg

  • 07/2011–10/2013: Sprecher des SFB 933 "Materiale Textkulturen. Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften", Universität Heidelberg

  • 04/2007–02/2014: Universitätsprofessor (W 3) für Assyriologie mit dem Schwerpunkt Sumerologie an der Universität Heidelberg

  • 10/1998–09/2007: Wiss. Mitarbeiter, Assistent (C 1) und Oberassistent (C 2) am Lehrstuhl für Altorientalistik und Hilprecht-Sammlung Vorderasiatischer Altertümer, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Verbandstätigkeit/en etc. (respektive in DVA)

  • 05/2017– Mitglied im Stiftungsrat der International Alliance for the Protection of Heritage in Conflict Areas (ALIPH)

  • 06/2016– Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission e. V.

  • 04/2016– National Correspondent des Internationalen Komitees vom Blauen Schild für Deutschland

  • 09/2015– Stellvertretender Vorsitzender und Vorsitzender (seit 02/2017) des Zukunftsrats ‚Kleine Fächer' in Baden-Württemberg des MWK Baden-Württemberg

  • 01/2013–04/2015: Vorsitzender der Expertenkommission zur Situation der ‚Kleinen Fächer' in Baden-Württemberg des MWK Baden-Württemberg

  • 10/2011–04/2015: Mitglied im erweiterten Vorstand des Deutschen Verbandes für Archäologie e. V.

  • 05/2009–04/2015: Vorsitzender der Deutschen Orient-Gesellschaft zu Berlin e.V.

Pläne und Perspektiven für die Arbeit im Vorstand des DVA

Themen, die mir besonders am Herzen liegen und die ich gern in die Arbeit des DVA einbringen möchte, sind der Schutz archäologischer Kulturgüter in Krisen- und Kriegssituationen, Maßnahmen gegen den illegalen Handel mit archäologischen Kulturgütern sowie der Einsatz digitaler Technologien (insb. 3D) zur (präventiven) Dokumentation von archäologischen Objekten. Wissenschaftspolitisch will ich mich außerdem für die Stärkung derjenigen Fächer an deutschen Hochschulen einsetzen, die für die Erforschung und den Schutz des archäologischen Erbes erforderlich sind. 

 

 

Dr. Kerstin P. Hofmann

Dr. Kerstin P. Hofmann

  • Geburtsjahr: 1974

  • Institution, Ort:  Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts, Frankfurt am Main

  • Position/Tätigkeit: Zweite Direktorin

  • Emailadresse:  kerstin.hofmann@dainst.de

Ausbildung, Studium

  • 1994-2000 Studium der Ur- und Frühgeschichte mit den Nebenfächern Informatik sowie

  • Mittlere und Neuere Geschichte an den Universitäten Kiel und Köln

  • 2006 Promotion an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit dem Thema "Der rituelle Umgang mit dem Tod. Untersuchungen zu bronze- und früheisenzeitlichen Brandbestattungen im Elbe-Weser-Dreieck" 

Museumstätigkeit bzw. Berufserfahrung

  • 1990-2006 Mitarbeit in der Archäologischen Denkmalpflege im Land Bremen, und den Landkreisen Verden und Rotenburg (Wümme) und sowie in Regionalmuseen u.a. im Rahmen von Ausgrabungen, Ausstellungen und Inventarisierungen

  • 11/2006-02/2009 Auslandsstipendiatin des Deutschen Archäologischen Instituts, Abt. Rom

  • 02/2009-10/2012 Koordinatorin der Cross Sectional Group V "Space and Collective Identities" im Rahmen des Exzellenzclusters 264 "Topoi" am Deutschen Archäologischen Institut, Zentrale Berlin

  • 11/2012-9/2016 Nachwuchsgruppenleiterin der key topic group "identities: space and knowledge related identification" sowie der Forschungsgruppe B-4 "Space – Identity – Locality" des Exzellenzclusters 264 "Topoi" an der Freien Universität Berlin

  • Seit 09/2016 Zweite Direktorin der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts in Frankfurt am Main

Verbandstätigkeit/en etc. (respektive in DVA)

  • Mitglied Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e. V.

  • Arbeitsgemeinschaft Theorie in der Archäologie e. V. (langjähriges Mitglied des Beirats, seit Juni 2015 stellvertretende Sprecherin)

  • Mitglied Forschungszentrum historische Geisteswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt a. M. (seit 2016)

  • Mitglied der Archäologischen Trier-Kommission

  • Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Propylaeum

  • Mitglied des Forum Archäologie in Gesellschaft

  • Arbeitsgemeinschaft Eisenzeit (2009–2013 Mitglied des Beirats)

  • Mitglied des Eisenzeit-Forum im Rahmen des Verbund Archäologie Rhein-Main (VARM)

  • Mitglied Netzwerk archäologisch arbeitender Frauen e.V.

  • Mitglied der Archäologischen Gesellschaft im Landkreis Rotenburg (Wümme)

Pläne und Perspektiven für die Arbeit im Vorstand des DVA

Der DVA sollte m. E. vor allem der Förderung der deutschen Archäologie dienen, die sich nicht nur aufgrund der föderalen Kulturpolitik und ihres stets raum- und zeitspezifischen Zugangs, sondern auch aufgrund ihrer verschiedenen archäologischen Arbeitsfelder – Universität, Denkmalpflege, Museen, Institute und Vereine etc. – durch ein großes Facettenreichtum auszeichnet. Hierfür ist es notwendig, dass in enger Zusammenarbeit und mit Akzeptanz unterschiedlicher Schwerpunktsetzungen der unter ihrem Dach arbeitenden Verbände und Gesellschaften er nicht nur als Lobbyorganisation gegenüber der Bundespolitik und im Zuge der zunehmenden Internationalisierung als Ansprechpartner und Repräsentant der deutschen Archäologie dient, sondern auch eine Diskussionsplattform für aktuell übergreifende Themen wie Kulturgüter- und Landschaftsschutz, Sammlungsstrategien, citizen science bildet, die transdisziplinär von Bedeutung sind. Neben einer tragenden Rolle bei der Organisation des Archäologie-Kongresses in Zusammenarbeit mit den Altertumsverbänden sollte dies verstärkt in Zusammenarbeit mit jeweils an den Themen interessierten Vereinen/Institutionen in Rahmen von Workshops und Kolloquien an unterschiedlichen Orten in Deutschland geschehen. Eine stärkere Repräsentanz des DVA in Berlin ist jedoch aufgrund der gewünschten politischen Wirkung m. E. unumgänglich. 

Als Kommunikationsmedien bieten sich neben den an die weitere Öffentlichkeit gerichteten Publikationen (open access und print on demand), verstärkt die Nutzung elektronischer Newsletter und sozialer Medien an, die mit einer stets aktuellen, aber auch als Archiv fungierenden Homepage verknüpft werden sollten.

Neben Kommunikation und Wissenstransfer ist mir besonders wichtig, die Nachwuchsförderung zu stärken. Um all diesen Aufgaben gerecht werden zu können, ist neben dem Engagement des Vorstands, der Mitglieder und Interessierten dringend die Sicherstellung der Finanzierung einer Koordinationsstelle notwendig.

 

 

Prof. Dr. Michael M. Rind

Prof. Dr. Michael M. Rind

  • Geburtsjahr: 1959

  • Institution, Ort: LWL-Archäologie für Westfalen

  • Position/Tätigkeit: Direktor/Landesarchäologe Westfalen-Lippe

  • Emailadresse: michael.rind@lwl.org

Ausbildung, Studium

  • 1977-1984 Studium Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Volkskunde an der WWU Münster

  • 2000 Habilitation bei der Phil. Fak. III der Universität Regensburg

Museumstätigkeit bzw. Berufserfahrung

  • 1985-1988 Wiss. Angest. beim Bayer. Landesamt für Denkmalpflege

  • 1989-1992 Leiter des Grabungsbüros Kelheim

  • 1993-2008 Leiter der Kreisarchäologie beim Landkreis Kelheim

  • 1995-2008 Lehraufträge an den Universitäten Regensburg, Bamberg und Innsbruck

  • 2003/2004 Gastprofessur am Inst. f. Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien im WS

  • 2006 Ernennung zum apl. Professor an der Universität Regensburg

  • 2010 Ernennung zum apl. Professor an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

  • seit 2009 Direktor der LWL-Archäologie für Westfalen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Verbandstätigkeit/en etc. (respektive in DVA)

  • Vorsitzender des Verbandes der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland (VLA)

  • Mitglied im Erweiterten Vorstand des DVA

  • Mitglied der RGK

Pläne und Perspektiven für die Arbeit im Vorstand des DVA

Der DVA sollte die übergeordnete Interessensvertretung aller archäologischen Fachrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland sein, die auch die Interessen der einzelnen Fachverbände für die Bodendenkmalpflege und die archäologischen Museen sowie die universitären Anliegen vertritt.

 

 

Dr. Manfred Schneider

Dr. Manfred Schneider

  • Geburtsjahr:  1957

  • Institution, Ort:  Bereich Archäologie und Denkmalpflege, Obere Denkmalschutzbehörde, Hansestadt Lübeck

  • Position/Tätigkeit: Leiter der Archäologie

  • Emailadresse: manfred.schneider@luebeck.de

Ausbildung, Studium

  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Kunstgeschichte (Schwerpunkt mittelalterliche Baugeschichte), Ur- und Frühgeschichte, Volkskunde

  • Promotion 1985 über die Ausgrabungen in der Stiftskirche zu Cappel (Lippstadt).

Museumstätigkeit bzw. Berufserfahrung

  • 1980-1985 studentische Grabungsleitungen Westfälisches Museum für Archäologie Münster

  • 1986 Grabungsleitung im Kaufleuteviertel Hansestadt Lübeck

  • 1986-1991 Grabungsleitung St. Paulus-Dom und Alter Dom Westfälisches Museum für Archäologie Münster

  • 1991-2004 stellvertretender Direktor Kulturhistorisches Museum der Hansestadt Stralsund (Mittelalter- und Stadtarchäologie, mittelalterliche Stadt- und Kunstgeschichte)

  • seit 2004 Bereich Archäologie und Denkmalpflege der Hansestadt Lübeck, stellvertretender Bereichsleiter und Abteilungsleiter Archäologie

  • seit 2016 Leiter der Archäologie, komm. Bereichsleiter

Verbandstätigkeit/en etc. (respektive in DVA)

  • 1999-2013 Vorstandsmitglied Deutsche Gesellschaft für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit e.V.

  • 2005-2013 1. Vorsitzender

  • Kassenprüfer DVA  2013-2017

Pläne und Perspektiven für die Arbeit im Vorstand des DVA

Stärkung und Ausbau archäologischer Netzwerke

 

 

 

Autor: Deutscher Verband für Archäologie e.V. (DVA),
letzte Änderung am 07.06.2017

 

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